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Voll im Leben - mit MS | Welt MS-Tag

Multiple Sklerose gilt immer noch als unheilbar. Der Welt MS-Tag soll aufzeigen wie die Krankheit das Leben der Betroffenen beinflusst. Eine Rehamaßnahme kann dabei helfen die Funktionsverluste durch die Erkrankung zu vorzubeugen.

Rehabilitation bei Multipler Sklerose

Der Welt-MS Tag steht unter dem Motto „Voll im Leben – mit MS“. Ziel einer Rehabilitationsmaßnahme ist es Funktionsverluste durch die Erkrankung vorzubeugen, damit Sie trotz MS „Voll im Leben“ teilhaben können.

Die Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung die das Gehirn und das Rückenmark betrifft um  und meist im Alter zwischen 20 und 40 Jahren beginnt. Weltweit leiden mehr als 2 Millionen Menschen an MS, davon rund 200.000 in Deutschland.

Der Krankheitsverlauf, das Beschwerdebild und der Therapieerfolg können von Patient:in zu Patient:in sehr unterschiedlich sein. Nicht umsonst wird MS auch als „Krankheit mit den 1000 Gesichtern“ bezeichnet. Neben sehr gut­ar­tigen Verläufen, die zu kei­nen oder nur sehr ge­ringen blei­ben­den Be­schwer­den füh­ren, gibt es auch stark ausgeprägte Krankheitsverläufe.

Häufig kommt es zu motorischen Einschränkungen z. B. durch Muskelschwäche, Spastik, ein vermindertes Bewegungsausmaß, verringerte kognitive Fähigkeiten, Ataxien und Empfindungsstörungen. Darüber hinaus führen Dysfunktionen des visuellen, somatosensorischen und vestibulären Systems zu Einschränkungen im Gleichgewicht. Das führt bei vielen Betroffenen zu Einschränkungen in der Mobilität, was wiederum zu einem Verlust der Lebensqualität und Selbständigkeit führen kann. Bedingt durch die verringerte Mobilität und dem veränderten Gang kann es gleichzeitig auch zu einem erhöhten Sturzrisiko bei den Erkrankten kommen. Neben den motorischen Symptomen führt die MS häufig auch zu kognitiven Dysfunktionen, Schmerzen, Depressionen und bei 70-90 % der Betroffenen auch zu einer Fatigue, einer erhöhten Ermüdbarkeit.

In den letzten Jahren haben sich sowohl die medikamentösen (pharmakologischen) als auch die nicht-pharmakologischen Therapien immer weiterentwickelt, um den Betroffenen bestmöglich helfen zu können und somit weitere Funktionsverluste vorzubeugen zu können.

In den SRH Gesundheitszentren Nordschwarzwald legen wir besonderen Wert auf eine möglichst alltagsnahe Therapie. Unter Berücksichtigung der Aspekte des motorischen Lernens sowie eine optimale Hilfsmittelversorgung ermöglichen wir unseren Rehabilitand:innen den größtmöglichen Therapieerfolg.

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